Margherita Spiluttini wurde 1947 in Schwarzach, Salzburg, geboren. Sie lebt und
arbeitet in Wien. Seit 1981 ist sie als freischaffende Fotografin tätig, wobei sie
sich besonders der Architekturfotografie widmet. 1996 erhielt sie den
Österreichischen Preis für künstlerische Fotografie, 1997 den Preis der Stadt
Wien. Buchpublikationen zu führenden Architekten, sowie zahlreiche Beiträge in
in- und ausländischen Zeitschriften und Sammelwerken. 2006 erhält sie das
Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst. 2007 Ausstellung des
Architekturzentrums Wien mit umfassendem Katalog „Margherita Spiluttini.
Räumlich“. 2009 Ausstellung im Rupertinum Salzburg. Beteiligung im gleichen
Jahr an der von der SK Stiftung Kultur Köln eingerichteten Sonderschau „Wildnis
wird Garten wird Wildnis“. Von früh an beschäftigte sich die Künstlerin auch mit dem Verhältnis von
Architektur, Raum und Natur. In dem umfassenden Projekt – unter dem Titel
„Nach der Natur. Konstruktionen der Landschaft“ – zeigt sie die Landschaft des
Alpenraums unter dem Gesichtspunkt der menschlichen Eingriffe. In den
weiträumigen Aufnahmen, die einer strengen formalen Ordnung unterliegen,
werden die unterschiedlichsten Eingriffe in die Natur, die menschlichen
Artefakte, die Wechselwirkung von Landschaft und Gebautem vorgeführt. Die
Fotografin eignet sich mit ihren Mitteln diese Welt an, verdeutlicht und schafft
„ein Ornament, das die Wirklichkeit zeichnet“ (Margherita Spiluttini) und
erschließt jenseits von Idealisierung und vordergründiger Kritik dessen eigene
ästhetische Qualität.