AUSSTELLUNGEN

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Myriam El Haïk

Eröffnung der Ausstellung:
Donnerstag, den 21. März 2024, 16 bis 19 Uhr
21. März bis 4. Mai 2024

Pulsation, 2017, Tusche auf Papier, 25 x 19 cm

Die marokkanisch-französische Künstlerin und Komponistin Myriam El Haïk lebt und arbeitet in Berlin und Rabat. Ihre künstlerische Sprache basiert auf bestimmten Zeichen und Mustern und ist sowohl von der marokkanischen wie der europäischen Kultur inspiriert. Sie konzentriert sich in ihrer Arbeit auf die Verbindung von Musik und visueller Kunst und entwickelt Notationssysteme, deren Ausgangspunkt repetitive, minimalistische musikalische Stücke, Kompositionen der Künstlerin, sind.

So entsprechen ihre Arbeiten visuellen Transkriptionen musikalischer Strukturen, wie das in gleichem Maße für ihre Installationen, Videos und Performanceauftritte gilt. Diese reich rhythmisierten Ausdrucksformen sind in gleichem Maße komplex wie reduziert, medienübergreifend angelegt und in sich kohärent. Neben Einzel- und Gruppenausstellungen in Marokko und Europa hatte die Künstlerin Performanceauftritte in Paris, London, Montreal und New York.

2022 war sie Teilnehmerin auf der Biennale in Berlin im KW Institute for Contemporary Art. Ihre große rauminstallative Arbeit umfasste unter anderem Malerei, Wandzeichnung und eigene, bei zahlreichen Auftritten auf dem Klavier vorgetragene Kompositionen, gleich „immersiven Ritualen“ (Myriam El Haïk). Sie entwickelte später dieses Konzept weiter, so im Tempelhof Museum Berlin und derzeit in der Kunsthalle Extra City in Antwerpen (Carpetland. Critical tapestries). In einer kürzlich erschienenen umfassenden Publikation zum Bauhaus Das Bauhaus verfehlen / Missing the Bauhaus ist sie mit einem ausführlichen Beitrag zu ihrer Arbeit vertreten.

Silence, 2022, Tusche auf Papier, 17 x 24 cm