AUSSTELLUNGEN

Aktuelles Vorschau  Rückblick


Ernesto Tatafiore
Die Französische Revolution und die Allegorie der Tugend –
Eine fortlaufende Erzählung

verlängert bis 28. Juni 2022

Regina, aus dem Zyklus zu Francois Villon, Ballade des dames du
temps jadis, 2011, Acryl und Bleistift auf Papier, 83 x 60 cm

Ernesto Tatafiore ist ein wunderbarer Zeichner… Der Leichtigkeit des Tuns ging ein langer Weg der Erprobung voraus. In der Leichtigkeit des Tuns und dessen Schwerkraft finden wir das Drama des Künstlers in der Gegenwart und im Resonanzraum geschichtlicher Ereignisse… Die traumwandlerisch sicher geführten Linien verkörpern eine Melancholie, fast möchte man sagen, eine ferne Melancholie, die stets von neuem versucht, das Schicksal der Gegensätze zu besänftigen.“
(Jean-Christophe Ammann, ehem. Direktor des Museum für Moderne Kunst, Frankfurt)

Die formimmanenten, funktionellen Untersuchungen werden in dem persönlich-realen Kontext, welcher die geschichtlichen, politischen und moralischen Fragen miteinbezieht, uminterpretiert, und dadurch gewinnt das Kunstwerk eine komplexe Bedeutungsstruktur, die allegorische Botschaften vermittelt… Die geschichtlichen Allegorien werden zu Bestandteilen unseres Lebens, die Beispiele aus der kollektiven Geschichte werden – durch die Kunst – als eigene Erlebnisse poetisiert und verinnerlicht.
(Lóránd Hegyi, ehem. Direktor des Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien)

Ernesto Tatafiore, 1943 in Neapel geboren, hatte 1969 seine erste Ausstellung bei Lucio Amelio. In dieser damals führenden italienischen Avantgardegalerie stellt er in der Folge wiederholt aus, unter anderem mit Joseph Beuys, Richard Long, Robert Rauschenberg und Andy Warhol. Im nächsten Jahr, 1970, nimmt Tatafiore an der Biennale in Venedig teil, danach noch zweimal, 1980 und 1990. 1980 Beteiligung an der Überblicksaustellung zur zeitgenössischen italienischen Kunst in der Kunsthalle Basel, dem Museum Folkwang Essen und dem Stedelijk Museum Amsterdam. Dazu erscheint ein separater Katalog. 1982 folgt die Einzelausstellung im Kunstmuseum Luzern. 1985 zeigt das Metropolitan Museum of Art in New York das grafische Werk des Künstlers. Galerieausstellungen unter anderem bei Paul Maenz, Köln, André Emmerich, New York, und in der Lisson Gallery, London. Umfassende Ausstellungen im folgenden  unter anderem 1993 im Museum moderner Kunst Wien, 2005 im Museo Capodimonte in Neapel, 2009 in Reggia di Caserta, dem barocken Königspalast von Caserta, und 2017 im Museo Archeologico Nazionale di Napoli.

Per Robespierre, Künstlerbuch mit 20 Zeichnungen, Acryl und Bleistift, je 25 x 26 cm

Follow Galerie Dittmar  on Artsy