AUSSTELLUNGEN

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Mona Breede
Natur und Erzählung

30. April bis 12. Juni 2021

Der Weg ins Freie, 2016, 72 x 90 cm | 95 x 120 cm

Mona Breede nimmt mit ihren Choreographien, Menschen im öffentlichen städtischen Raum, eine bedeutende Position in der zeitgenössischen Fotografie ein. Der Begriff „The Silent Space“, wie auch eine spätere Ausstellung hieß, gibt einen Hinweis auf den Charakter der Arbeiten. Ihr Erfolg zeichnete sich früh ab, seit der Einzelausstellung im Goethe-Institut London 1999 und der gleichzeitigen Teilnahme an der umfassenden Gruppenausstellung “Reconstructing Space: Architecture in Recent German Photography“ der Architectural Association London ab (mit Katalog). Es folgten zahlreiche internationale Ausstellungen. 2005 werden auf der Art Cologne die New York-Panoramen „Men 1-n“ ausgezeichnet. 2009 Ausstellung im Museum of Modern Art in Moskau mit Katalog „The Choreographed City“. Teilnehmerin und Referentin bei den Darmstädter Tagen der Fotografie 2010 “Jetzt. Die erzählte Zeit” und mehrere Beiträge in der begleitenden Publikation. 2013 Hanna-Nagel-Preisträgerin, Einzelausstellung und Katalog hierzu in der Städtischen Galerie Karlsruhe. 2018 vertreten im Katalog zu der Ausstellung Land_Scope im Münchner Stadtmuseum, mit Fotoarbeiten von Roni Horn bis Thomas Ruff zum Thema Landschaft in der zeitgenössischen Kunst. 2019 – 2020 für vier Monate Künstlerresidenz der Jakob und Emma Windler-Stiftung, Schweiz, in Stein.   

Zu den choreographischen Arbeiten gehörte immer auch die Einbeziehung der Natur. In den Meeres- und Strandbildern ist die Natur das Material, um das reziproke Verhältnis, das Wechselspiel von Mensch und Natur zu umreißen In seiner Anwesenheit verändert der Mensch den Raum, die Natur aber verweist auf existentielle Erfahrungen und Bedingungen, die sich nur aus dieser Konstellation ergeben. Dem entspricht auf der formalen Ebene, dass die Personen wie einer geheimen Regie gehorchen. Die städtischen Choreographien der Künstlerin, ihr Koordinatensystem mit der Konfrontation und Interaktion von Architektur und Mensch erfüllten im Aufbau und inhaltlich eine ähnliche Aufgabe.

Zu der Ausstellung erscheint ein Katalog mit 88 Seiten, 54 Abbildungen, Fachtexten und einer kommentierten Biographie. Gefördert wurden Ausstellung und Katalog von der Stiftung Kunstfonds