{"id":1132,"date":"2021-02-12T07:36:23","date_gmt":"2021-02-12T07:36:23","guid":{"rendered":"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/?page_id=1132"},"modified":"2021-02-19T13:56:12","modified_gmt":"2021-02-19T13:56:12","slug":"kounellis","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/kuenstler\/kounellis\/","title":{"rendered":"JANNIS KOUNELLIS"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"font-size:14px\">JANNIS KOUNELLIS<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" style=\"line-height:0\">Biographie<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" style=\"line-height:0\"><a href=\"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/kuenstler\/kounellis\/galerie\/\" class=\"ek-link\">Bilder<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Der griechische K\u00fcnstler Jannis Kounellis (1936 &#8211; 2017), der in Rom lebte, war Mitbegr\u00fcnder der Arte Povera-Bewegung, die sich in den sechziger Jahren in Italien formierte. Nach den fr\u00fchen Schrift- und Ziffernbildern entstehen seit 1960 Werkfolgen als Inszenierung von poetischen existentiellen Situationen unter Einbeziehung ungew\u00f6hnlicher Materialien und Alltagsfunden. Die \u00fcberraschenden Konfrontationen unterwandern die vertrauten Vorstellungen von Kunst; die k\u00fcnstlerische Sprache versteht sich als ein fortzuschreibender Prozess, der einem steten Wandel unterworfen ist. Der K\u00fcnstler besch\u00e4ftigt sich mit Geschichte und Mythen, verbindet Antike und Gegenwart, Vergangenheit und utopische Tr\u00e4ume. Alles ist ges\u00e4ttigt mit kollektiven Erinnerungen. Die Arbeiten sind szenische Beschw\u00f6rungen, zusammengesetzt aus Fragmenten der Erinnerung als Zeichen der Verg\u00e4nglichkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>1969 vertreten in der wegweisenden Ausstellung von Harald Szeemann in der Kunsthalle Bern \u201eWhen Attitudes Become Form\u201c; Teilnahme in Kassel 1972 an der documenta 5 (in der Abteilung \u201eIndividuelle Mythologien\u201c) und 1982 an der documenta 7. Eine der bedeutendsten Einzelausstellungen war die von 2007\/2008 in der Neuen Nationalgalerie Berlin, zu der eine umfangreiche Publikation erschien.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein instruktives Beispiel f\u00fcr Kounellis fortw\u00e4hrendes Suchen nach komplexen Bez\u00fcgen und Geschichtlichkeit stellt das Thomas-Evangelium dar. Es ist einer der wichtigsten Graphikzyklen des K\u00fcnstlers, der aus zw\u00f6lf gro\u00dfformatigen Bl\u00e4ttern besteht, herausgegeben von Har-El Printers &amp; Publishers in Jaffa. Der K\u00fcnstler sp\u00fcrt dem Gehalt und dem Duktus des Textes im zeichenhaften Ausdruck und in der Unmittelbarkeit der einfachen, gleichnishaften Bildsprache nach und fand in der materialartigen Terragraphtechnik das f\u00fcr die lapidare Aussage ad\u00e4quate k\u00fcnstlerische Mittel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" style=\"line-height:0\"><\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:14px;line-height:0\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>JANNIS KOUNELLIS Biographie Bilder Der griechische K\u00fcnstler Jannis Kounellis (1936 &#8211; 2017), der in Rom lebte, war Mitbegr\u00fcnder der Arte Povera-Bewegung, die sich in den sechziger Jahren in Italien formierte. Nach den fr\u00fchen Schrift- und Ziffernbildern entstehen seit 1960 Werkfolgen als Inszenierung von poetischen existentiellen Situationen unter Einbeziehung ungew\u00f6hnlicher Materialien und Alltagsfunden. Die \u00fcberraschenden Konfrontationen &hellip; <a href=\"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/kuenstler\/kounellis\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eJANNIS KOUNELLIS\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":87,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_links_to":"","_links_to_target":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1132"}],"collection":[{"href":"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1132"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1132\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1290,"href":"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1132\/revisions\/1290"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/87"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1132"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}