{"id":1285,"date":"2021-02-19T13:53:58","date_gmt":"2021-02-19T13:53:58","guid":{"rendered":"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/?page_id=1285"},"modified":"2024-11-18T10:23:37","modified_gmt":"2024-11-18T10:23:37","slug":"rainer","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/kuenstler\/rainer\/","title":{"rendered":"ARNULF RAINER"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"font-size:14px\">ARNULF RAINER<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" style=\"line-height:0\">Biographie<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" style=\"line-height:0\"><a class=\"ek-link\" href=\"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/kuenstler\/rainer\/publikation\/\">Publikation<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Arnulf Rainer wurde 1929 in Baden bei Wien geboren. Seit den f\u00fcnfziger Jahren bezog Rainer eine der kompromisslosesten Positionen in der Malerei, die ihre Infragestellung und Neubewertung einschloss. Mit den radikalen\u00dcbermalungen und schwarzen Zumalungen, den \u201eMortifikationen\u201c(Arnulf Rainer), und den existential aufgeladenen Kruzifikationen, die zu den gro\u00dfen Leistungen der Zeit geh\u00f6ren, zeichnete sich die Bedeutung Arnulf Rainers f\u00fcr die Malerei der zweiten H\u00e4lfte des 20.Jahrhunderts ab. Das betrifft gleicherma\u00dfen den durchdringenden Ansatz wie die malerische Realisierung.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie \u00dcbermalungen Arnulf Rainers sind der Versuch, aus der Erregtheit der ziellos ins Daseinverlorenen Seele in den Bereich des Einen und Notwendigen vorzusto\u00dfen\u2026 Rainer strebt der Gewissheit zu, dass die Vorh\u00e4nge, hinter denen wir unsere Hoffnung verbergen, nicht Nichts bedecken, sondern das Eigentliche, das zu jeder Zeit noch aussteht.\u201c (Otto Mauer, 1960, 1961). Die Farbe gewinnt in der Folge eine gr\u00f6\u00dfere Bedeutung, aber die dialektische Anlage bleibt. Das Werk bewegt sich zwischen den Polen der der Monochromie angen\u00e4herten Zumalungen und den transparenten Farbschleiern, den kontemplativen L\u00f6sungen, und einer von gro\u00dfer Intensit\u00e4t getragenen Expressivit\u00e4t, wozu die subtilen Ann\u00e4herungen und Anverwandlungen geh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die F\u00e4higkeit, aus dem Fundus dieser fr\u00fch entwickelten polaren Ausdrucksformen zu sch\u00f6pfen, sie weiterzuentwickeln und f\u00fcr andere Themen neu fruchtbar zu machen, bleibt charakteristisch f\u00fcr Arnulf Rainer. Dies bewahrte das Werk vor jeder Verflachung und verleiht ihm seinen Reichtum und seine durchgehende Spannung. Aus den Voraussetzungen und der Vorgehensweise des K\u00fcnstlers ergibt sich auch die gro\u00dfe Bedeutung des Mediums Zeichnung f\u00fcr dieses Werk. Teilnahme 1959, 1972 und 1982 an der Documenta in Kassel, 1978 an der Biennale in Venedig. 1980 Retrospektive in der Nationalgalerie Berlin. Weitere bedeutende Museumsstationen unter anderem: Kunstmuseum Bonn, Museum des 20. Jahrhunderts Wien, Sprengel Museum Hannover, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Salomon R. Guggenheim Museum New York, Stedelijk Museum Amsterdam, Kunstforum Wien.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:14px;line-height:0\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ARNULF RAINER Biographie Publikation Arnulf Rainer wurde 1929 in Baden bei Wien geboren. Seit den f\u00fcnfziger Jahren bezog Rainer eine der kompromisslosesten Positionen in der Malerei, die ihre Infragestellung und Neubewertung einschloss. Mit den radikalen\u00dcbermalungen und schwarzen Zumalungen, den \u201eMortifikationen\u201c(Arnulf Rainer), und den existential aufgeladenen Kruzifikationen, die zu den gro\u00dfen Leistungen der Zeit geh\u00f6ren, zeichnete &hellip; <a href=\"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/kuenstler\/rainer\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eARNULF RAINER\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":87,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_links_to":"","_links_to_target":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1285"}],"collection":[{"href":"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1285"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1285\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4261,"href":"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1285\/revisions\/4261"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/87"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1285"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}