{"id":42,"date":"2021-01-16T13:49:59","date_gmt":"2021-01-16T13:49:59","guid":{"rendered":"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/?page_id=42"},"modified":"2026-02-21T13:34:09","modified_gmt":"2026-02-21T13:34:09","slug":"ausstellungen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/","title":{"rendered":"AUSSTELLUNGEN"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-small-font-size\">Aktuelles&nbsp;<a href=\"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/vorschau\/\" class=\"ek-link\">Vorschau<\/a>&nbsp; <a href=\"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/rueckblick\/\" class=\"ek-link\">R\u00fcckblick<\/a> <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:22px\">Nora Schattauer<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Er\u00f6ffnung: Samstag, den 21. Februar, 11 bis 15 Uhr <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">21. Februar bis 18. April 2026<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Nora-Schattauer-Einladung-2026_Kupfer-111-694x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4390\" width=\"290\" height=\"435\"\/><figcaption>Kupfer 111, 2024, 30 x 20 cm<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<div style=\"height:0px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><em>\u201eDie Bildoberfl\u00e4che\u201c&nbsp;<\/em>von Nora Schattauers Arbeiten,&nbsp;<em>\u201esoweit sie denn vorhanden ist, erscheint als untrennbare Einheit von Material und seiner v\u00f6lligen substantiellen Durchdringung. Dieser Prozess<\/em> <em>ist Gleichnis f\u00fcr das k\u00fcnstlerische Schaffen und dar\u00fcber hinaus f\u00fcr alle Denkungsart, die sich von der Oberfl\u00e4che weg tieferen Schichten zuwendet. Erst hier entsteht\u2026 Ordnung, Harmonie, etwas, was wir Sch\u00f6nheit nennen und was letztendlich als utopischer Begriff nach der Einheit von Geist und Materie Ausschau h\u00e4lt. Der Prozess aber, dem dieser Vorgang unterliegt, nimmt uns die unrealistische Vorstellung, wir k\u00f6nnten jemals in dieser absoluten Harmonie ankommen.\u201c<\/em> (Eugen Blume, Kat. Nora&nbsp;Schattauer, hrsg. von Christiane Stahl, Alfred Ehrhardt Stiftung, Berlin 2011)<\/p>\n\n\n\n<p>Nora&nbsp;Schattauer, 1952 in Duisburg geboren, lebt und arbeitet in K\u00f6ln. Ausstellungen und Beteiligungen unter anderem im Neuen Museum Weserburg, Bremen, im Museum Kunstpalast, D\u00fcsseldorf, in der Hamburger&nbsp;Kunsthalle, der Kunstbibliothek Staatliche Museen zu Berlin, im Museum Ostwall, Dortmund. Seit 2010 Herausgeberin von monografischen Heften zur zeitgen\u00f6ssischen Zeichnung. Zahlreiche Publikationen und Werkb\u00fccher. 2020 Fritz-Winter-Preis. 2021 Werkverzeichnis der K\u00fcnstlerb\u00fccher im Verlag Walther K\u00f6nig. Arbeiten unter anderem in Berlin<strong>,&nbsp;<\/strong>Kupferstichkabinett; im Kunstmuseum Bonn; Kupferstichkabinett Dresden; Museum Kunstpalast D\u00fcsseldorf; in der Hamburger Kunsthalle.<\/p>\n\n\n\n<p>Nora&nbsp;Schattauer&nbsp;besch\u00e4ftigt sich mit Formfragen und Bildprozessen, die die herk\u00f6mmlichen Gattungsgrenzen \u00fcberschreiten. Sie erprobt neue Verfahrensweisen, arbeitet mit chemischen L\u00f6sungen und mineralischen Salzen. Die Substanzen reagieren mit dem Papier, gehen Verbindungen ein; das Ergebnis ist nicht g\u00e4nzlich kontrollierbar, Erfahrungswerte erlauben aber M\u00f6glichkeiten der Steuerung. Strukturierter Aufbau und farbige Erscheinung sind unaufl\u00f6slich ineinander verwoben, die mikroskopische Formenvielfalt weckt Naturassoziationen, das Pulsieren Erinnerungen an prozessuale Vorg\u00e4nge. Es herrscht eine leichte Bewegung, ein Vibrieren in der Fl\u00e4che, ein Oszillieren in der Tiefe, das Wechselspiel von Linie und Farbe und ein Spiel der Umkehrung von Muster und Grund.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNora Schattauers Arbeiten beeindrucken durch ihre Intensit\u00e4t, ihre Pr\u00e4zision und geheimnisvolle Farbigkeit\u2026 Was wie ein gezeichnetes Gitterwerk mit Kreisen und Quadraten aussieht, ist tats\u00e4chlich die Reaktion von Anziehung und Ausdehnung verschiedener Farb-Stoffe. Es entwickeln sich faszinierende Strukturen und Systeme mit einem unendlichen Nuancenreichtum. Sie sind Ausdruck von Transformation, Intuition und Kommunikation. Ihre Farbfindungen f\u00fchren zu neuen, physisch oft nicht greifbaren R\u00e4umen und schlie\u00dflich zur grunds\u00e4tzlichen Hinterfragung der Begriffe von Malerei, Zeichnung und Formbarkeit. Es ist unbekannte Malerei, die neue Wege und Erfahrungen zur Farbe und Wahrnehmung er\u00f6ffnet.\u201c (Petra Roettig, Kat. Nora&nbsp;Schattauer, D\u00fcsseldorf 2025)<\/p>\n\n\n\n<p>In der Edition der Galerie erschien 2021 ein Katalog zu Nora&nbsp;Schattauer&nbsp;mit 96 Seiten, 62 Abbildungen und einem Fachbeitrag von Bernhard Maaz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktuelles&nbsp;Vorschau&nbsp; R\u00fcckblick Nora Schattauer Er\u00f6ffnung: Samstag, den 21. Februar, 11 bis 15 Uhr 21. Februar bis 18. April 2026 \u201eDie Bildoberfl\u00e4che\u201c&nbsp;von Nora Schattauers Arbeiten,&nbsp;\u201esoweit sie denn vorhanden ist, erscheint als untrennbare Einheit von Material und seiner v\u00f6lligen substantiellen Durchdringung. 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