{"id":702,"date":"2021-01-31T18:23:57","date_gmt":"2021-01-31T18:23:57","guid":{"rendered":"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/?page_id=702"},"modified":"2023-12-29T13:27:13","modified_gmt":"2023-12-29T13:27:13","slug":"englert","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/kuenstler\/englert\/","title":{"rendered":"RUDOLF ENGLERT"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"font-size:14px\">RUDOLF ENGLERT<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" style=\"line-height:0\">Biographie<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" style=\"line-height:0\"><a href=\"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/kuenstler\/englert\/bilder\" class=\"ek-link\">Bilder<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" style=\"line-height:0\"><a class=\"ek-link\" href=\"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/kuenstler\/englert\/publikation\/\">Publikationen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" style=\"line-height:0\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">In dem malerischen und zeichnerischen Werk von Rudolf Englert (1921-1989) kommt den Arbeiten auf Papier vorrangige Bedeutung zu. Ab 1961 schafft Rudolf Englert seine innovativen Zeichnungsserien in schwarzer Tusche.  Die Reihungen haben bei aller Disziplinierung einen freien, individuellen Ausdruck. Auf diesen richtungsweisenden Arbeiten baut sein weiteres Werk auf. In der Tendenz den Zero-K\u00fcnstlern verwandt, sind sie von gro\u00dfer Eigenst\u00e4ndigkeit, und die Kunstkritik reihte sie fr\u00fch unter die f\u00fchrenden zeitgen\u00f6ssischen Positionen ein. In seinen ab 1970 entstandenen Leinw\u00e4nden verbindet Englert die aus dem zeichnerischen Werk kommende Formensprache mit der in lasierenden Schichten aufgetragenen Farbe. Das Ergebnis ist der Eindruck von Leichtigkeit und suggestiver r\u00e4umlicher Weite, das in den folgenden zarten Ibiza-Bl\u00e4ttern variiert wird. Gegen 1975 werden die Kompositionen komplexer; die Vielzahl an Graphismen gewinnt Form und Gestalt durch die unregelm\u00e4\u00dfigen, durch Intervalle gekennzeichneten Reihungen und die Hell-, Dunkelabstufungen. Diese eindrucksvollen Arbeiten, in denen nun verst\u00e4rkt Ankl\u00e4nge an Schrift und musikalische Notationen einflie\u00dfen, legen die Grundlage f\u00fcr das Folgende. Die 1976 in der Villa Romana-Serie eingef\u00fchrten horizontalen Farbstreifen bilden in Verbindung mit dem Graphischen wie im Kontrast dazu einen zus\u00e4tzlichen Akzent, der sp\u00e4ter wieder aufgegriffen wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Ohne ihre Grundlagen aufzugeben findet gegen\u00fcber diesen reich angelegten Bl\u00e4ttern seit 1976 verst\u00e4rkt eine Reduktion zugunsten der Schlaufenbildung statt. Ruhe und Bewegung, die gegenl\u00e4ufigen Impulse sind austariert. Das Motiv wird dominant in der Malerei und erschlie\u00dft ihr seit 1980 \u00fcber die Farbe eigene Ausdrucksm\u00f6glichkeiten, kulminierend in eindrucksvollen, auf einen Farbton hin angelegten Leinwandbildern. In der Zeichnung wird das Motiv graphisch ganz frei gehandhabt. In der Art und Dichte der Reihung, der Nuancierungen und der Rhythmisierung herrscht bei aller strukturellen Klarheit und Beruhigung in der Gesamtdisposition weiterhin gro\u00dfer Gestaltreichtum. In den Bl\u00e4ttern vom Anfang der achtziger Jahre wird dieses Vorgehen als Variation des Prinzips des \u00c4hnlichen vorangetrieben. Damit wird der Bogen geschlagen zu den Arbeiten der fr\u00fchen sechziger Jahre und das Werk in seiner prinzipiellen Ausrichtung verklammert und in seiner Geschlossenheit greifbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>RUDOLF ENGLERT Biographie Bilder Publikationen In dem malerischen und zeichnerischen Werk von Rudolf Englert (1921-1989) kommt den Arbeiten auf Papier vorrangige Bedeutung zu. Ab 1961 schafft Rudolf Englert seine innovativen Zeichnungsserien in schwarzer Tusche. Die Reihungen haben bei aller Disziplinierung einen freien, individuellen Ausdruck. Auf diesen richtungsweisenden Arbeiten baut sein weiteres Werk auf. 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