{"id":840,"date":"2021-01-31T20:31:46","date_gmt":"2021-01-31T20:31:46","guid":{"rendered":"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/?page_id=840"},"modified":"2021-02-26T11:17:24","modified_gmt":"2021-02-26T11:17:24","slug":"woelk","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/kuenstler\/woelk\/","title":{"rendered":"IMKE WOELK"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"font-size:14px\">IMKE WOELK<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" style=\"line-height:0\">Biographie<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" style=\"line-height:0\"><a href=\"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/kuenstler\/woelk\/bilder\/\" class=\"ek-link\">Bilder<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" style=\"line-height:0\"><a href=\"https:\/\/galerie-dittmar.de\/web\/kuenstler\/woelk\/publikation\/\" class=\"ek-link\">Publikation<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Imke Woelk studierte 1985 bis 1993 an der Technischen Universit\u00e4t Braunschweig. 1993 bis 1997 t\u00e4tig in London und Rom, 1998 Gr\u00fcndung eines eigenen Architekturb\u00fcros. Seit 2005 Gastprofessur an der Duksung University Seoul, S\u00fcdkorea. 1993 Premio Internationale di Architettura Andrea Palladio, 2003 Stipendium der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom (mit Publikation) 2004 internationale Auszeichnungen. 2010 Dissertation \u00fcber Mies van der Rohes Neue Nationalgalerie in Berlin. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Titel des Kataloges \u201eKatsuras R\u00e4ume\u201c bezieht sich auf die kaiserliche Villa Katsura, 1589 bis 1643 in Nishiky\u014d-ku bei Kyoto erbaut, die von f\u00fchrenden Architekten studiert wurde, da sie die unterschiedlichen Raum- und Konstruktionsprinzipien der traditionellen japanischen Architektur in sich vereint. Die Zeichnungen von Imke Woelk stehen in vielf\u00e4ltiger Beziehung zu dem Katsura-Ensemble. Sie fasst die Eigenschaften dieser Anlage in Typologien zusammen, ebenso finden deren Raum- und Konstruktionsprinzipien Eingang in ihre Entw\u00fcrfe. So die f\u00fcr das japanische Wohnhaus typische \u00dcberspielung der Grenzen zwischen Innen und Au\u00dfen, das Prinzip der inneren Offenheit der R\u00e4ume, das diesen ein H\u00f6chstma\u00df an Variabilit\u00e4t verleiht. <\/p>\n\n\n\n<p>Ebenso ist die Gartenbaukunst in der japanischen Kultur verwurzelt. Die genau gesehene Umwelt mit ihrer zuf\u00e4lligen und zugleich \u00e4sthetisch ausgebildeten Formensprache und die zeichenhaft gesehenen Elemente der Natur gingen darin ein. Die schwarzen Tuschezeichnungen von Imke Woelk zu den \u201eGartenkonstruktionen\u201c sind Darstellungen einzelner Gartensequenzen in der Katsura-Anlage. Dargestellt werden Volumen (schwarz) und Fl\u00e4chen (wei\u00df), wobei die Volumen die vorgefundene Vegetation, architektonische Elemente und die Fl\u00e4chen die ebenen Bereiche kartieren. Die Z\u00e4suren in Form der wei\u00dfen Linien markieren die jeweiligen H\u00f6henspr\u00fcnge im Gel\u00e4nde. <\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00c4hnlichkeiten der eigentlichen Architekturdarstellungen mit den Gartendarstellungen sind beabsichtigt. Man wird in den Architekturzeichnungen von Imke Woelk, vor aller konstruktivischen Genauigkeit, mit malerisch ausdifferenzierten Zeichen konfrontiert, die einen hohen \u00e4sthetischen Eigenwert entfalten. Damit ist dieses zeichnerische Verfahren das ad\u00e4quate begleitende und zugleich eigenst\u00e4ndige Medium f\u00fcr eine Architekturvorstellung, deren Raumbegriff die Kategorie des Geschlossenen umfassend in Frage stellt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" style=\"line-height:0\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>IMKE WOELK Biographie Bilder Publikation Imke Woelk studierte 1985 bis 1993 an der Technischen Universit\u00e4t Braunschweig. 1993 bis 1997 t\u00e4tig in London und Rom, 1998 Gr\u00fcndung eines eigenen Architekturb\u00fcros. 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