CHRISTIANE CONRAD

CHRISTIANE CONRAD

Biographie

Bilder

Die in Öl ausgeführten Leinwandarbeiten von Christiane Conrad, die auf eine Farbe hin angelegt sind, bilden sich in einem langwierigen Verfahren. Schicht auf Schicht werden die eher gedeckten Farben mit dem Spachtel aufgetragen, sukzessive wird auf den endgültigen Ton, der als Farbidee schon am Anfang stand, hingearbeitet. Die erhabenen, reliefartig hervortretenden vertikalen Streifen, Grate, akzentuieren das satte und zugleich matt leuchtende Farbbild und changieren je nach Lichteinfall. Der homogene Farbton steht in einem korrespondierenden Verhältnis zu dem das Gesamtbild strukturierenden Rhythmus. In den Zeichnungen mit Ölkreide hingegen wird durch das dichte Feld aus Linien und Streifen, die ebenfalls einem Grundton dienen, eine farbliche und räumliche Öffnung erzielt.

2001 Museumsprojekt und Ankauf von Arbeiten des Osthaus Museums Hagen, 2003 vertreten in der Ausstellung mit Katalog „On Nonobjective Painting and Color Theory“ in New York, 2005 und 2007 Einzelausstellungen in der Pfalzgalerie Kaiserslautern (mit Ankauf), im Staatlichen Museum Schwerin und 2010 im Mies van der Rohe Haus Berlin mit Katalog.